Freiwillige Feuerwehr Gittelde
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Aktuelles - Einsatzberichte 2009

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Lfd. Nr. Datum Titel Bericht Fotos
1 08.01.09 BMA Mende Nein Nein
2 25.01.09 PKW Brand, Parkplatz Schnellstraße (B243) Ja Ja
3 05.02.09 Heckenbrand, Gittelde Ja Nein
4 24.02.09 Räumungsübung, Grundschule Gittelde Ja Ja
5 01.04.09 BMA Fuba Nein Nein
6 01.04.09 BMA Mende Nein Nein
7 03.04.09 Einsatzübung Mende Ja Ja
8 09.04.09 BMA Fuba Nein Nein
9 25.04.09 BMA Mende Nein Nein
10 13.05.09 Einsatzübung Altenheim Charlottenhof Ja Ja
11 18.05.09 Kreisbereitschaftsübung "Reithalle im Großbrand" Ja Ja
12 27.05.09 LKW Tank durch Reifenplatzer aufgerissen (B243) Ja Ja
13 26.06.09 BMA Fuba Nein Nein

*BMA = Brandmelderanlage

 

 

LKW Tank durch Reifenplatzer aufgerissen (B243)
Datum: 27.05.09 Uhrzeit: 15:00 Uhr Dauer: 3,0 Std Ort: Schnellstraße B243, Teichütte
 
Mehrere Hundert Liter ausgelaufener Diesel auf der B 243 verursachen Großeinsatz der Feuerwehren.
 

Auf Höhe der Anschlussstelle Bad Grund/Windhausen, kurz hinter der Abfahrt "Gittelde Süd" bei Kilometer 12,1 - Fahrtrichtung Osterode, war am frühen Mittwochnachmittag, gegen 15:00 Uhr, einem LKW der innere Zwillingsreifen auf der Hinterachse geplatzt. Bei der Sattelzugmaschine wurde durch die Ablösung der Lauffläche der Kotflügel samt Halterung abgerissen und in den voll getankten, 800 Liter fassenden Fahrzeugtank, gedrückt, so dass ein ca. 5 cm großes Loch entstand. Daraufhin liefen große Mengen Diesel über alle 4 Fahrspuren der Schnellstraße, die durch die Polizei in beide Richtung voll gesperrt werden musste, um eine Ausbreitung zu verhindern. Um den Gefahrstoff aufzunehmen alarmierte die Leitstelle die für diesen Abschnitt der B 243 zuständigen Feuerwehren aus Gittelde und Windhausen, sowie einen Teil des Gefahrgutzug des Landkreises Osterode. Ein paar Minuten später wurden aufgrund der Lage noch die Feuerwehr Bad Grund und weiterhin der komplette Gefahrgutzug nachalarmiert.

 

Beim Eintreffen des Gittelder Tanklöschfahrzeugs waren bereits ca. 200 Liter ausgelaufen. Als Erstmaßnahme auf der Fahrspur Richtung Seesen wurde durch die Gittelder Kameraden und einem Streifenwagen der Polizei Osterode die Straße und die Auffahrt vollständig gesperrt. Auf der noch nicht gesperrten Fahrspur Richtung Osterode wurden entgegenkommende Verkehrsteilnehmer vor der Unglücksstelle gewarnt. Weiterhin musste die übrige Besatzung des Tanklöschfahrzeuges einen kleinen Erdwall anlegen, um den ausgelaufenen Diesel am weiteren wegfließen Richtung Straßenböschung zu hindern. Durch den kurze Zeit später eingetroffenen Gerätewagen-Gefahrgut und die Feuerwehr Windhausen wurde als erste Sicherungsmaßnahme das Leck am Tank des verunglückten Lkw mit einem Holzkeil abgedichtet und eine Auffangwanne unter dem Tank platziert, um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Mittels elektrischer Fasspumpe und einer Handmembranpumpe des Gerätewagen wurden dann der verbliebene Tankinhalt von ca. 550 Liter in bereitgestellte Fässer umgepumpt. Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde von den zwischenzeitlich am Unfallort eingetroffenen Einsatzkräften aus Bad Grund ein Schaumeinsatz vorbereitet. Ein Atemschutztrupp mit Schwerschaumrohr wurde für die gesamte Zeit der Umpumparbeiten bereitgestellt. Gleichzeitig begannen die Wehren aus Gittelde und Windhausen den ausgelaufenen Diesel mit Ölbindemittel abzustreuen. Hierzu musste von Mitarbeitern der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Katzenstein zusätzliches Bindemittel zur Einsatzstelle gebracht werden.

 

Die Aufräumarbeiten der Feuerwehr dauerten bis 18:00 Uhr. Anschließend wurde die Einsatzstelle zur weiteren Reinigung an eine Umweltschutzfirma übergeben, wobei die Schnellstraße noch weiterhin voll gesperrt blieb. Zum Abschluss der Arbeiten wurde das Unfallfahrzeug zu einer Werkstatt nach Osterode abgeschleppt. Dieser Transport wurde aus Sicherheitsgründen vom Tanklöschfahrzeug aus Bad Grund begleitetet.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Gittelde: ELW 1, TLF 16/25, LF 16/12

FF Bad Grund: ELW 1, HTLF 20/24, LF 8

FF Windhausen: LF 10/6, MTW

Gefahrgutzug: Fükw, GW-G, GW-N (FTZ), LF 16/12 ( FF Bad Lauterberg), Dekon-P (Bad Sachsa)

Polizei: 3 Streifenwagen

Umweltschutzfirma mit diversen Fahrzeugen, darunter 2 Kehrmaschinen/Saugwagen, Verkehrssicherungsanhänger
 

Kreisbereitschaftsübung "Reithalle im Großbrand"
Datum: 18.05.09 Uhrzeit: 19:15 Uhr Dauer: 2,0 Std Ort: Gittelde
 
Feuer in Reithalle schnell unter Kontrolle - umfangreiche Löscharbeiten erforderlich
 
Mit Alarm über Funkmeldeempfänger und Sirene wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde in den Abendstunden des Montags Feuerwehrhaus gerufen. Die Meldung "Feuer in der Reithalle, Am Sportzentrum 1" löste den Vollalarm für die Gittelder Brandschützer aus. Schnell konnten die Einsatzfahrzeuge besetzt werden und fuhren mit Blaulicht und Martinshorn zum „brennenden“ Objekt am Sportzentrum.
Folgende Lage lag vor: Bei Reperaturmaßnahmen einer elektrischen Leitung im Küchenbereich gab es durch einen technischen Defekt eine Verpuffung. Als Folge davon war in den Sozialräumen der Reithalle ein „Brand“ ausgebrochen, der drohte auf den oberhalb der Räume gelegenen Heuboden überzugreifen. Qualm quoll aus allen Gebäude- und Dachöffnungen. Zwei Personen wurden vermisst - vielleicht verletzt, so die Sorge der übrigen ins Freie geeilten weiteren Reiter und Besucher der Reithalle.
Am Einsatzort angekommen gab der Einsatzleiter eine erste Lagemeldung an die Feuerwehr-Einsatzleiststelle (FEL) weiter. Der Zugführer, stellv. Ortsbrandmeister Marcus Kronjäger, erkundete gemeinsam mit dem Gruppenführer, des als erstes am Objekt eingetroffen Tanklöschfahrzeuges, die Lage. Daraufhin wurden sofort Atemschutzgeräteträger eingesetzt, um im verqualmten Gebäude nach den vermissten Personen zu suchen. Gleichzeitig nahmen die übrigen Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeuges die Stellung eines Sicherheitstrupps wahr. Trupps des zwischenzeitlich eingetroffenen Löschgruppenfahrzeug bauten umgehend die Wasserversorgung für beide Einsatzfahrzeuge von einem nahe gelegenen Unterflurhydranten auf. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz ging zur Abriegelung und Schutz des Heubodens vor. Es musste eine Steckleiter im ebenfalls verqualmten Hallenbereich vorgenommen werden, um den im Obergeschoss der Reithalle gelegenen Heulagerplatz zu erreichen.
Nach Abschätzung der Gefahrenlage hatte zwischenzeitlich der Einsatzleiter, Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl, den Fachzug I „Wasserförderung“ der Kreisfeuerwehr-Bereitschaft des Landkreis Osterode am Harz angefordert, der mit vier Einsatzfahrzeugen anrückte. Der Zug befand sich auf der Anfahrt, zu einem eigentlich in Gittelde stattfindenden Übungsdienst, und konnte deshalb schnell eingesetzt werden.
Nach deren Eintreffen stellten die Mitglieder des Fachzuges eine über 700 m lange Schlauchleitung vom Schülerteich bis zur Reithalle her. Die zur Kreisfeuerwehr-Bereitschaft zählende Feuerwehr Pöhlde nahm die „Brandbekämpfung“ der Reithalle aus Richtung „Hammsen“ mit mehreren Rohren vor, während die Kräfte der Feuerwehr Gittelde beide vermisste Personen aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit bringen und versorgen konnten. Schließlich konnten von beiden Giebelseiten die Einsatzkräfte in die Reithalle vordringen und die Sparren und das sonstige Dachgebälk ablöschen.
Einige Einsatzkräfte waren erleichtert, als sie feststellten, dass es sich um eine realistisch vorbereitete Übung handelte.
Die Kameraden der Feuerwehr Gittelde sind mit dem Löschgruppenfahrzeug, neben den Feuerwehren aus Hörden, Pöhlde und Walkenried, Teil des Fachzuges, welcher auf den Aufbau und die Sicherstellung einer Wasserversorgung über lange Wegstrecken spezialisiert ist. Er verfügt über eine dementsprechende Anzahl von Feuerlöschkreiselpumpen und Schläuchen. Insbesondere durch den Schlauchwagen können direkt während des Fahrbetriebes bis zu 2000 m Schlauchmaterial verlegt werden.
 
Einsatzübung Altenheim Charlottenhof
Datum: 13.05.09 Uhrzeit: 18:30 Uhr Dauer: 2,0 Std Ort: Badenhausen
Quelle: http://www.myheimat.de/bad-grund-harz/beitrag/95798/sirenenalarm-schreckte-d

In den Abendstunden des 13. Mai schreckte dreimaliger Sirenenalarm in allen Orten der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bad Grund die Bevölkerung auf. Zu einer Großübung des Altenpflegeheims Charlottenhof wurden die Einsatzkräfte nach Badenhauen gerufen. Als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Badenhausen am „Brandherd Haus Mackensen“ eintrafen, hatten sich unter Leitung des Pflegepersonals die Heiminsassen an der nach dem Alarmplan vorgesehenen Sammelstelle aufgestellt. Die Pflegekräfte unter der Heimeinsatzleitung Frank Harder stellten fehlende Heiminsassen fest und teilten dies dem Einsatzleiter Peter Beulshausen von der inzwischen eingetroffenen Feuerwehr Badenhausen mit.
Weitere Einsatzfahrzeuge der benachbarten Wehren eilten mit Martinshorn und Blaulicht herbei und wurden eingeteilt. Wegen der Größe des angenommenen Brandherdes wurden Abschnitte gebildet. Für diese Abschnitte waren einzelne Wehren zuständig. Während die Einteilung der Wehren noch nicht abgeschlossen war, nahmen erste Atemschutzgeräteträger ihre Arbeit auf und suchten nach „vermissten“ Personen im Altenheim.
Die Drehleiter der Feuerwehr Bad Grund kam zwischenzeitlich zum Einsatz, während andere Wehren, die nicht zur Rettung oder unmittelbaren „Brandbekämpfung“ eingesetzt waren, für eine bessere Wasserversorgung mit einer langen Schlauchleitung von der benachbarten Söse sorgten.
Erste Fahrzeuge der DRK-Bereitschaft des Kreisverbandes Osterode trafen am Einsatzort ein. Nach kurzer Einweisung begannen sie mit dem Aufbau von drei Versorgungszelten und übernahmen die ersten „verletzten“ Heiminsassen. Nach und nach stellten sich weitere DRK-Einsatzfahrzeuge unter anderem aus Herzberg, Hattorf und aus dem Alten Amt sowie Fahrzeuge des THW Osterode zu dieser Großübung ein.
Parallel zum Aufbau der Versorgung wurde von Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehren „Verletzte“ und „Vermisste“ aus dem Heim „gerettet“ und den DRK.-Einsatzkräften zur weiteren Versorgung übergeben.
Nach gut einer Stunde endete die Großübung am Altenheim Charlottenhof in Badenhausen. Gemeindebrandmeister Karsten Krügener, der mit seinem Stellvertreter Michael Römermann aufmerksam die Übung und deren Ablauf beobachtet hatte, dankte den gut 100 Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehren für ihren Einsatz. In seinen Dank schloss er die Bereitschaft des Altenheims Charlottenhof zu einer solchen realistischen Übung sowie die Unterstützung durch DRK und THW ein.
Die Führungskräfte der Feuerwehren, DRK und THW werden in einer Abschlussbesprechung mit Vertretern des Altenheims Charlottenhof den Übungsablauf noch kritisch beleuchten.
 
Einsatzübung Mende
Datum: 03.04.09 Uhrzeit: 17:00 Uhr  Dauer: 1,75 Std. Ort: Mende, Teichütte

Am späten Freitagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Gittelde und die Werkfeuerwehr Mende über Funkalarmempfänger zu einem Brandeinsatz auf dem Gelände der Firma Mende in Teichhütte gerufen. Der Werkbrandmeister Bernd Rogge war schnell vor Ort und konnte ein Feuer im Außenbereich bestätigen. Dadurch wurde durch die Einsatzleitzentrale des Landkreis Osterode die Alarmstufe erhöht und zusätzlich Sirenenalarm für die Kameraden aus Gittelde ausgelöst. Schnell konnten der Einsatzleitwagen und das Tanklöschfahrzeug aus Gittelde ausrücken. Beim Eintreffen der beiden Fahrzeuge hatten die Mitglieder der Werkfeuerwehr Mende schon erste Maßnahmen zur Bekämpfung des Brandes eingeleitet.

Ein großer Stapel Holzpaletten war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten und das Feuer drohte auf weitere Palettenstapel und die angrenzende Produktionshalle sowie mehrerer Speichersilos überzugreifen.

Die Werkfeuerwehr konzentrierte sich auf die direkte Bekämpfung des Brandes. Das Gittelder Tanklöschfahrzeug hingegen wurde sofort zum Schutz der Silos und einer Halle eingeteilt. Dazu nahm die Besatzung einen Wasserwerfer vor, um einen entsprechenden Schutz durch eine Abriegelung zu erreichen. Dazu musste die Abschaltung einer direkt über dem betroffenen Bereich verlaufende Hochspannungsleitung durch das zuständige Energieversorgungsunternehmen veranlasst werden. Das Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr musste eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke vom Verwaltungsgebäude aus bis zur Einsatzstelle aufbauen. Diese diente hauptsächlich zur sicheren Versorgung des Wasserwerfers mit ausreichend Löschwasser.

Dieses Szenario wurde als gemeinsame Übung der Werkfeuerwehr Mende mit der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde zügig und erfolgreich abgearbeitet. Sie zeigte, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel zwischen den beiden Feuerwehren auf dem großen und weitläufigen Gelände der Firma Mende ist. Durch regelmäßige Zusammenkünfte und gemeinsame Dienstveranstaltungen aber wurde dieser Aufgabe Rechnung getragen. Auf der Abschlussbesprechung bestätigten Werkbrandmeister Rogge und Ortsbrandmeister Karl die gute Abarbeitung der gestellten Aufgaben durch die Einsatzkräfte. Für die Zukunft wünschen sich beide eine Fortführung und Pflege der guten Beziehungen und Arbeit miteinander.

Räumungsübung, Grundschule Gittelde
Datum: 24.02.09 Uhrzeit: 10.00 Uhr Dauer: 1,0 Std. Ort: Grundschule Gittelde

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Kaisergarten in Gittelde konnten sich am vergangenen Donnerstagvormittag über eine etwas andere Unterrichtsstunde freuen. Ein Rauchmelder, der durch von Feuerwehrleuten künstlich erzeugten Rauch Alarm schlug, und der daraufhin vom Hausmeister in Gang gesetzte Hausalarm, riefen zur unverzüglichen Unterbrechung des Unterrichts und sofortigen Räumung aller Bereiche des Schulgebäudes. Zügig und geordnet verließen alle Kinder zusammen mit ihren Lehrkräften das Gebäude und stellten sich auf dem vorgesehenen Sammelplatz auf dem Schulhof nach Klassen geordnet auf.

Dann rückte auch schon die Freiwillige Feuerwehr Gittelde mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen an. Es wurde ein Strahlrohr zur Absicherung weiterer Gebäudeteile vorgenommen und ein Angriffstrupp unter Atemschutz nahm die Erkundung des Schulgebäudes vor. Dort kontrollierte er die Klassenräume, um sicher zu gehen, dass sich wirklich niemand mehr im Gefahrenbereich aufhält. Außerdem suchten und beseitigten sie den "Brandherd". Der Einsatzleiter überzeugte sich derweil bei der Schulleitung, dass alle Klassen vollständig den Sammelplatz aufgesucht haben.

Somit konnte der praktische Teil der unangekündigten Räumungsübung beendet werden und die Schüler durften wieder zurück ins Warme. Dort bedankte sich Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Ralf-Peter Karl für die vorbildliche Arbeit der Grundschüler und Lehrkräfte. Weiter gab es noch hilfreiche Tipps für das richtige Verhalten im Brandfall in der Schule, wie auch zu Hause. Interessierten Kindern wurden die Atemschutzgeräteträger vorgestellt. Es wurde betont, dass sich kein Kind verstecken darf, wenn es, das sich doch etwas komisch anhörende Geräusch eines Pressluftatmers, hört. Vielmehr müssen sich die Schülerinnen und Schüler bemerkbar machen und laut um Hilfe rufen, damit sie schnell gefunden und gerettet werden können. Viele Schüler hatten noch weitere Fragen, die leider nicht mehr alle beantwortet werden konnten, da der Unterricht wieder aufgenommen werden musste. Also verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden von allen Kindern, die schnell wieder in ihren Klassenräumen verschwanden.

Gedankt sei hier noch einmal den Feuerwehrleuten, die sich größtenteils für diese Übung Urlaub genommen haben. Weiterhin ist die überaus gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Grundschule am Kaisergarten und der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde lobenswert hervorzuheben.

Heckenbrand
 Datum: 05.02.09 Uhrzeit: 13:41 Uhr Dauer: 0,5 Std. Ort: Vor der Welt, Gittelde
 

Durch eine enorme Rauchentwicklung in den Mittagsstunden am Donnerstag aufgeschreckt, informierten besorgte Nachbarn die Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle über einen Brand in der Straße "Vor der Welt" in Gittelde. Durch morgens in der Mülltonne entsorgte Asche, welche noch nicht vollständig abgekühlt war, entwickelte sich im Laufe der Stunden ein Schwelbrand im Unrat. Letztendlich griffen durch die Hitzeentwicklung Flammen auf die Abfalltonne und weiter durch Windböen auf eine angrenzende Hecke über. Die Freiwillige Feuerwehr Gittelde wurde um 13:41 Uhr über Funkalarmempfänger zum Einsatz gerufen und war mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen vor Ort. Allerdings brauchten keine weiteren Maßnahmen vorgenommen werden, da der Hauseigentümer mit Unterstützung der Nachbarn eigene erfolgreiche Löschversuche mit einem Gartenschlauch und einem Pulverlöscher vorgenommen hatte. Durch den günstig stehenden Wind wurden die direkt angrenzenden Garagen und das Wohnhaus verschont

  

PKW Brand, Parkplatz Schnellstraße (B243)
 Datum: 25.01.09 Uhrzeit: 20:15 Uhr Dauer: 2,0 Std. Ort: Parkplatz B243, Gittelde
 

Gleich mehrere Notrufe erreichten die Feuerwehrleitstelle am Sonntagabend kurz nach 20:00 Uhr. "Auf der Kraftfahrtstraße B243 von Seesen nach Osterode brennt ein Auto" lauteten die Meldungen vorbeifahrender Autofahrer.

Glück im Unglück hatte der Fahrer des brennenden PKW. Da in diesem Bereich der Kraftfahrstraße kein Standstreifen vorhanden ist konnte er das Fahrzeug auf einem Parkplatz in Höhe Gittelde abstellen und unbeschadet verlassen. Löschversuche waren aufgrund der zu hohen Eigengefährdung nicht mehr möglich.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Gittelde stand das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Obwohl die Einsatzstelle nur rund 300 Meter vom Feuerwehrhaus Gittelde entfernt liegt, mussten die Einsatzfahrzeuge einen Umweg von 6 KM fahren, da ein Zugang nur über die Schnellstrasse möglich ist.

Aufgrund der vorgefundenen Situation setzte die Besatzung des als erstes am Einsatzort eingetroffenen Tanklöschfahrzeug ein Mittelschaumrohr zum Löschen des Fahrzeuges ein. Die Wasserversorgung wurde über den mitgeführten Wasservorrat der Löschfahrzeuge sichergestellt.

Die Feuerwehr Gittelde war mit 22 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort. 

Nach Abschluss der Löscharbeiten nahm ein Abschleppunternehmen das völlig ausgebrannte Fahrzeug auf und transportierte es ab. Ein privates Umweltschutzunternehmen reinigte die Fahrbahn des Parkplatzes. Zudem wurden aufgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen.

Gegen 22:20 Uhr wurde der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten zu Ihrem Standort zurückkehren. 

 

 

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